(Die Printausgabe des Romans erschien unter gleichem Titel 2008 im Deutschen Taschenbuch Verlag, München. Die nachfolgenden Rezensionen beziehen sich auf diese Ausgabe.)


„Luo Lingyuan skizziert in ihrem Buch das Panorama einer Gesellschaft, die zum großen Sprung ansetzt. Alle Spieler des rasanten chinesischen Wirtschaftsaufschwungs kommen vor. Nicht nur die Unternehmer, ihre Angestellten und die modernen Beamten. Auch die, die die Kehrseite einer solchen Entwicklung bilden: die Produktfälscher, die Erpresserbanden, die bestechlichen Funktionäre.“ (Deutschlandradio Kultur)

 

„In klassisch europäischer Erzähltechnik, beobachtend, nüchtern distanziert, mit geschickt inszenierten Szenenwechseln und oft überraschend barocken Schluss-Formulierungen, nimmt die Erzählerin (…) die Zuhörer an die Hand und begleitet sie in eine Welt, die gelegentlich zwar fremd anmutet, aber so fremd letztlich nicht ist.“ (Siegener Zeitung)

 

„Luo Lingyuan zeichnet ein vielschichtiges Bild der heutigen chinesischen Gesellschaft, die sich im Aufbruch befindet und dafür einen hohen Preis zahlt.“ (Deutschlandfunk) Zum Artikel

 

„Die Autorin schreibt kenntnisreich und spannend. Der Roman ist gut recherchiert.“                                (Neue Zürcher Zeitung)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     Luo gehört zu jenen, die helfen, ein Stück mehr vom modernen China zu verstehen. Mit ihren in deutscher Sprache in Deutschland verfassten Büchern ist sie zugleich ein Paradebeispiel für zeitgenössische interkulturelle Literatur beachtlichen Niveaus, wie sie seit Jahren von AutorInnen mit Migrationshintergrund auch hierzulande geschaffen wird.“ (Literarisches Strandgut & mehr) Zum Artikel

 

So hellsichtig wie die „Buddenbrooks“ so bedrängend und verstörend wie „Soll und Haben“ rücken „Die Sterne von Shenzhen“, meisterlich kühn und bewegend erzählt, eine zugleich faszinierende und ernüchternde Realität ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit.“ (Rhein-Neckar-Zeitung)