(Die Printausgabe des Erzählungsbandes erschien unter gleichem Titel 2008 im Deutschen Taschenbuch Verlag, München. Die nachfolgenden Rezensionen beziehen sich auf diese Ausgabe.


„Die Erzählungen thematisieren Beziehungskonflikte und Einsamkeit, lassen sich aber nicht auf „kulturelle Missverständnisse“ reduzieren. (…) Luo Lingyuan beschreibt beklemmende Situationen. Ihre Protagonistinnen müssen sich gegen Widerstände aller Art zur Wehr setzen und sind dabei mehr oder weniger erfolgreich. Einige sind gefangen in einer Rolle, aus der sie sich nicht befreien können.“            (CLAIRE HORST, Die Berliner Literaturkritik) Zum Artikel

 

„Luos zwischen Ost und West vermittelnde, aber auch Konfliktlinien präzise nachzeichnende Literatur – etwa deutsche Flirtkultur kontra chinesisches „Abstandhalten zwischen Mann und Frau“ – sinnt nach über das „Joint Venture“ der Ehe, über kulturelle Werte und Lebensvollzüge. Ihre Figuren, die Selbstverwirklichung anstreben, stoßen immer wieder an die Grenzen der Assimilierungsfähigkeit. Raffiniert spielt Luo mit Erotik, Exotik und Klischees.“                                                                         (STEFFEN GNAM, Frankfurter Allgemeine Zeitung) Zum Artikel

 

„Die Autorin zeichnet ein ernüchterndes Bild des Alltags chinesischer Frauen, die mit deutschen Männern leben. Hinter dem schönen Schein, den erfolgreiche Paare nach außen vermitteln, verbergen sich Gleichgültigkeit und heftige Eifersucht. (…) Die Geschichten zeigen ein realistisches Bild binationaler Partner-Beziehungen in Deutschland.“                                                                                             (HELGA BUSS, www.buchtips.net)