Luo Lingyuan: Nachtschwimmen im Rhein

Erzählungen

Alle glücklichen Beziehungen sind gleich, alle unglücklichen haben jeweils ihr eigenes Unglück: Nach dieser Devise erzählt Luo Lingyuan fünf Geschichten von meist jungen Chinesinnen in Deutschland: einer Modedesignerin, zwei Studentinnen, der Mitarbeiterin einer Reederei und einer Schauspielerin. Sie haben zwar einen (deutschen) Partner gefunden, aber damit längst keine erfüllte und dauerhafte Liebe. Zu den Hindernissen auf ihrem Weg, im fremden Land und der fremden Gesellschaft anzukommen, gehören nicht nur die mehr oder weniger versteckten Unterschiede zwischen beiden Kulturen, sondern auch Eifersucht, Untreue oder der rücksichtslose Egoismus der Männer. Dennoch bleiben die Dinge nicht immer wie sie sind, denn manche der oft schwach und duldsam wirkenden Frauen entwickeln in ihrem Streben nach Glück und Selbstverwirklichung ungeahnte Kräfte.

Aus dem Chinesischen von Axel Kassing. ♦ (eBook) –  ca. 170 Seiten – € 4,99  ♦  Presserezensionen

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Luo Lingyuan: Die Sterne von Shenzhen

Roman

Dai Xingkong ist erst Mitte dreißig, gehört aber schon zu den reichsten Privatunternehmern Chinas. Seine Firma Tenglong, die gleichzeitig Softwareprogramme und Naturheilmittel entwickelt, wächst so schnell wie Dais Ehrgeiz, versinnbildlicht durch eine        neue Firmenzentrale, die er höher und höher bauen lässt. Doch bald machen ihm Produktfälscher, Korruptionsfälle und Intrigen zunehmend zu schaffen. Als Dai auch noch mehrere persönliche Schicksalsschläge ereilen, gerät er in eine gefährliche Abwärtsspirale. Bis er von einer gänzlich unerwarteten Seite Hilfe bekommt: von den bislang unverstandenen Frauen.

Die »Sterne von Shenzhen« zeichnen ein facettenreiches Bild von Chinas erster »Gründergeneration«, ihren Werten, Zielen und Kämpfen, und lesen sich dabei wie ein Wirtschaftskrimi. Wer Chinas rasanten Aufschwung und seine gesellschaftlichen Auswirkungen verstehen will, für den ist dieses Buch ein Muss.

 

Leseprobe    Bestellen                    (eBook) –  ca. 400 Seiten – € 5,99  ♦  Presserezensionen

 

Titelbild-_ChinesinLuo Lingyuan: Wie eine Chinesin schwanger wird

Roman

32 Jahre und noch immer nicht schwanger? Ein unhaltbarer Zustand – das finden zumindest die Eltern von Tingyi, einer chinesischen Fotografin, die mit ihrem deutschen Freund Robert in Berlin lebt. Während eines Neujahrsbesuches des jungen Paares in Kanton setzen diese daher alles in Bewegung, um möglichst bald ein Enkelkind zu bekommen, zu Roberts aber nicht zu Tingyis Entzücken. Dass sich gleichzeitig von ganz anderer Seite ein handfester Familienkonflikt anbahnt und Robert von einem kulturellen Fettnäpfchen ins nächste tappt, gibt Tingyi jedoch eine Atempause: Zeit, um darüber nachzudenken, welche Hoffnungen und Wünsche sie eigentlich selbst für ihre Zukunft hat.

Ein verschmitzt erzählter Roman über eine deutsch-chinesische Liebesbeziehung, Fremd- und Selbstbestimmung sowie die unterschiedlichen Vorstellungen von Partnerschaft und Familie in Ost und West. Luo Lingyuan beherrscht die Kunst, ihre Figuren lebendig und mit leichten Pinsel­strichen zu zeichnen, sodass man einfach mit ihnen mitfiebern, mitleiden und mitlachen muss.

Leseprobe    Bestellen                    (eBook), ca. 190 Seiten – € 4,99   ♦   Presserezensionen

 

cover Leon Lubing: Das Land der Formen

Erzählung

Der Goldene Stuhl, das Heiligtum der Aschanti, soll zurück in den Himmel zu Gott gebracht werden, in Sicherheit vor holländischen Kolonisatoren und einem feindlichen Nachbarstamm. Aber am Ende der selbstgebauten Wolkenleiter stößt die junge Aschanti-Frau Kambo auf ein skurriles Reich geometrischer Formen und dessen nicht weniger eigenartige Bewohner. Mit ihren beiden Freunden Tima und Dunu wird sie schon bald zur letzten Hoffnung ihres Dorfes. Doch lässt sich das drohende Verhängnis wirklich noch aufhalten?

Angesiedelt in der Kolonialzeit Ghanas erzählt »Das Land der Formen« von einer Welt, in der Phantasie und Magie gemeinsam mit Rationalität und Logik ein untrennbares Ganzes bilden. Selbst die überraschendste Wendung der Dinge erscheint so noch durchaus plausibel.
Aus dem Chinesischen von Frank Meinshausen.  ♦  (eBook) – 55 Seiten – € 3,99

 

Titelbild_OrakelLeon Lubing: Das Orakel.

Erzählung

Als hätte Ra mit seinem neuen Konkurrenten Jahwe nicht schon genug Scherereien: Nun muss ein persischer Gelehrter namens Tao auch noch ernst zu nehmende Zweifel am Funktionieren der Waage äußern, mit der im Totenreich die Seelen der Verstorbenen gewogen werden. Eine Expertengruppe aus über 2500 Mathematikern soll den Göttern Ägyptens helfen, darunter Alan Turing, der mit dem Bau einer riesigen Rechenmaschine beginnt. Aber schon bald überschlagen sich die Ereignisse und münden in eine Schlacht von geradezu biblischen Ausmaßen…

Mit »Das Orakel« ist Leon Lubing eine spannungsreiche Fantasy-Erzählung gelungen, in der sich Mathematik mit Mythologie und Religionsgeschichte mit Erotik auf intelligente und dabei höchst unterhaltsame Weise vermischen.

Aus dem Chinesischen von Frank Meinshausen.  ♦  (eBook) – 60 Seiten – € 3,99

 

Elfmal China Stadt cover

Erzählungen

Elf chinesische Autorinnen und Autoren, geboren zwischen 1961 und 1974, erzählen vom Leben ihrer eigenen Generation in Chinas rasant wachsenden Großstädten: der Suche nach Glück und Liebe, der Auflehnung gegen überkommene Moralvorstellungen und einer manchmal selbstzerstörerischen Sehnsucht nach Freiheit und Selbstverwirklichung. Alle elf Geschichten spiegeln die gewaltigen gesellschaftlichen Umbrüche wieder, die mit dem Wirtschaftsboom der 90er Jahre begannen und bis heute fortdauern.

Eine Anthologie mit Texten von Zhu Wen, Dai Lai, Li Dawei, Anni Baobei, Wu Chenjun, Bi Feiyu, Zhao Ning, Wang Ai, Huang Fan, Ma Lan und Han Dong.

Aus dem Chinesischen von Frank Meinshausen.    Rezensionen aus Presse und Hörfunk

(eBook) – 250 Seiten – € 4,99

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